Welches System passt zu deinem Nebenbusiness?
Du jonglierst mit dem Job, dem Familienalltag und baust dir nebenher mit viel Herzblut dein eigenes Business auf. Irgendwann kommt der Punkt, an dem Instagram-Posts und Mundpropaganda nicht mehr reichen. Die Frage ploppt auf: „Brauche ich eine eigene Website – und wie um Himmels willen soll ich das zeitlich auch noch schaffen?“
Gerade für uns nebenberuflich Selbstständige ist die Auswahl an Systemen Segen und Fluch zugleich. Es gibt unzählige Möglichkeiten, aber wer hat schon die Zeit sich da einzulesen und alles zu lernen? In diesem Artikel zeige ich dir, welche Lösung wirklich zu dir passt, damit deine Website für dich arbeitet – und nicht umgekehrt.
Warum Social Media allein meistens nicht reicht
Social Media ist perfekt, um schnell in Kontakt zu kommen, aber: Wir sind dort nur zu Gast. Wenn der Algorithmus sich ändert, wird es oft mühsamer, die eigene Community zuverlässig zu erreichen, ohne ständig „on“ zu sein.
Deine Website hingegen ist dein eigenes digitales Zuhause. Während Social-Media-Posts schnell im Feed nach unten rutschen, ist deine Website dein sicherer Ankerpunkt. Sie hilft dir dabei:
- Dein Angebot glasklar und dauerhaft zu präsentieren – ohne dass es nach 24 Stunden im Archiv verschwindet.
- Nachhaltig über Google gefunden zu werden – ganz ohne den Druck, täglich neue Trends oder Reels bedienen zu müssen.
- Menschen zu erreichen, die ganz bewusst suchen – auch jene, die gar nicht in den sozialen Medien aktiv sind.
Verschiedene Wege zu deiner Website: Ein Überblick
Es gibt viele technische Möglichkeiten, online zu gehen. Welches System für dich das richtige ist, hängt stark davon ab, wie viel Zeit und technisches Interesse du mitbringst. Schauen wir uns drei häufig gewählte Ansätze an:
1. WordPress: Das System, das mitwächst
WordPress ist ein sogenanntes Content-Management-System (CMS).
- Der Vorteil: Maximale Freiheit. Wenn du heute mit einer einfachen Seite startest und in zwei Jahren einen Mitgliederbereich oder einen Online-Shop ergänzen möchtest, ist das problemlos möglich.
- Für wen? Für alle, die langfristig planen, die volle Kontrolle über ihre Daten behalten möchten und bereit sind, sich ein wenig in die Logik des Systems einzuarbeiten (oder ich übernehme das für dich 😉).
2. Baukastensysteme
Hier steht die einfache Bedienung im Vordergrund: Du schiebst Texte und Bilder per Drag-and-Drop an die gewünschte Stelle.
- Der Vorteil: Du musst dich nicht um technische Wartung oder Sicherheitsupdates kümmern. Die Designs sind modern und du kannst sehr zügig mit einem professionellen Look online gehen.
- Für wen? Wenn du Technik-Hürden minimieren willst und eine überschaubare Website suchst, die einfach zuverlässig funktioniert.
3. Design-Tools mit Website-Funktion (z. B. Canva)
Viele nutzen Canva bereits für Grafiken und schätzen die intuitive Handhabung. Man kann dort mittlerweile auch einfache „One-Pager“ veröffentlichen.
- Aber Achtung: Für ein echtes Business in Österreich ist diese Lösung kritisch. Die Datenschutzbestimmungen (DSGVO) lassen sich hier derzeit kaum rechtssicher umsetzen, und auch bei der Suchmaschinenoptimierung stößt man schnell an Grenzen.
- Für wen? Eher für rein private Projekte.
Entscheidungshilfe: Was brauchst du wirklich?
Bevor du dich für ein System entscheidest, atme kurz durch und stell dir diese vier Fragen:
- Zeit vs. Geld: Möchte ich mich selbst in die Technik einarbeiten oder investiere ich lieber in professionelle Unterstützung, damit ich mich auf mein Kerngeschäft konzentrieren kann?
- Zukunftsmusik: Soll die Website in zwei Jahren noch genau so aussehen, oder plane ich große Erweiterungen?
- Pflege: Will ich Texte und Bilder selbst ändern können? Möchte ich Zeit für Sicherheit und Wartung aufbringen?
- Wohlfühlfaktor: Welches Tool fühlt sich für mich intuitiv an?
Mein Tipp für den Start: Deine Website muss am Anfang noch nicht alle Infos über dein Business enthalten. Ein „digitaler Flyer“ ist besser als gar keine Präsenz. Die meisten meiner Kundinnen starten mit einer klaren Struktur: Über mich – Angebot – Kontakt. Das reicht völlig aus, um professionell wahrgenommen zu werden.
Fazit: Fang klein an, aber fang an!
Deine Website darf – genau wie dein nebenberufliches Business – Schritt für Schritt wachsen. Du musst nicht das komplette Internet neu erfinden. Wichtig ist, dass du eine Lösung wählst, die dich nicht stresst, sondern unterstützt.
Wie sieht es bei dir aus? Möchtest du, dass ich gemeinsam mit dir schaue, welcher Weg für dein spezielles Angebot der klügste ist? Schreib mir einfach eine Nachricht oder vereinbare ein kurzes Kennenlerngespräch: birgit@smallart.at


